Jetzt gehtâs um die Dineros.
Hast du dich schon mal gefragt, was so eine Videoproduktion kostet?
Klar, dass in der Filmwelt nicht mit Taschengeld gespielt wird, zeigen uns die Kinos. âAvatarâ, der groĂe blaue Elefant im Raum, hat per Box Office schlappe 2,92 Milliarden Dollar eingespielt. Damit ist er der erfolgreichste Film aller Zeiten.
âAvengers: Endgameâ kratzt mit 2,8 Milliarden Dollar an Camerons TĂŒr und dann â Ăberraschung â kommt James Cameron nochmal mit âAvatar: The Way of Waterâ auf den dritten Platz.
Und jetzt rate mal, wer auf Platz 4 steht… Na komm, wenn du das nicht weiĂt, brauchst du vermutlich noch ein bisschen Kinogeschichte. Es ist natĂŒrlich⊠Jaaaaaamess Cameroooon⊠mit der legendĂ€ren, unsinkbaren âTitanicâ (ja, genau der Film mit der kitschig schönen Ballade âMy Heart Will Go Onâ von Celine Dion, die du immer noch heimlich mitsingst, wenn du sie hörst).
Die Produktionskosten dieses Klassikers? Ein vergleichsweise bescheidener Betrag von 200 Millionen Dollar. WĂ€re also theoretisch genug Budget ĂŒbrig gewesen, um noch einen Titanic-Film zu drehen. Vielleicht diesmal ohne Eisberg? Da frage ich mich tatsĂ€chlich: Was treibt dieser James Cameron eigentlich den ganzen Tag und sucht er zufĂ€llig noch einen Erben?
Ăbrigens, bevor wir weitermachen, einfach nur, damit wir on the same page sind: Lass uns kurz noch ĂŒber „Box Office“ reden â ein Begriff, der in der Filmwelt herumschwirrt, als hĂ€tte jeder Kinobesucher einen Abschluss in Filmfinanzen. Aber, was ist das eigentlich? Nein, es ist nicht das BĂŒro, in dem du deine alte VHS-Kassetten-Sammlung loswirst.
Stell dir vor, das Box Office ist so was wie die Kasse am Kinoeingang, nur in einer Art âHollywood on Steroidsâ-Version. Hier wird gezĂ€hlt, wie viel Geld ein Film in den Kinos einspielt.
Diese Einnahmen werden oft aufgeteilt in âdomesticâ (die UmsĂ€tze im Heimatmarkt, oft die USA) und âinternationalâ (die Einnahmen in anderen LĂ€ndern). Und wenn man beide zusammenrechnet, erhĂ€lt man das âglobale Box Officeâ. Es ist im Grunde die âWie viel Geld macht uns dieser Film insgesamt?â-Zahl.
Und je höher die Zahl, desto mehr Leute können sagen: âJa, ich hab den Film gesehen, und ich habâs mir wirklich gegönnt â mit Popcorn und Nachos!â Es ist auch die Art und Weise, wie Hollywood die wirtschaftliche Leistung eines Films misst, aber es ist nur ein Teil der Gleichung, denn nicht alle Box-Office-Hits fĂŒhren zu riesigen Gewinnen.
Also Vorsicht! Das Box Office zeigt nur die Bruttoeinnahmen, also den Betrag, der durch TicketverkĂ€ufe eingenommen wird. Ein groĂer Teil davon geht an die Kinos, und der Rest wird zwischen Verleihern, Produzenten und anderen Beteiligten aufgeteilt. AuĂerdem deckt das Box Office nicht die Produktions- und Marketingkosten, die bei vielen Filmen gewaltig sind. Ein Film kann also beeindruckende Box-Office-Zahlen haben und trotzdem nicht wirklich profitabel sein.
Aber wenn der Film richtig gut lĂ€uft, wird er mit Millionen an Box Office-Geld belohnt â so als wĂŒrde Hollywood die Champions League gewinnen, nur ohne den Ball und mit deutlich mehr Lasereffekten. FĂŒr den Rest von uns ist das Box Office (manchmal) der Moment, in dem wir uns fragen: „Habe ich ernsthaft 15 Euro fĂŒr diesen Film ausgegeben?â
Ăbrigens: Cameron hat fĂŒr Avatar und das riesige Produktionsteam ganze 237 Millionen Dollar hingeblĂ€ttert. Heftig oder? Mit seinen Einnahmen per Box-Office (du weiĂt ja jetzt was das ist) könnte er also knapp 12 weitere Avatar-Filme drehen.
Gute Filme mĂŒssen aber nicht teuer sein. Woher ich das weiĂ?
Was ist der gĂŒnstigste Film, der jemals riesige Erfolge gefeiert hat? Ich helfe dir: Der gĂŒnstigste Film, der jemals riesige Erfolge feierte, ist Paranormal Activity. Produktionskosten? 15.000 Dollar. Einnahmen? Knapp 200 Millionen Dollar! Ziemlich verrĂŒckt. Das ist der âLidl unter den Filmenâ â maximaler Ertrag bei minimalen Kosten.
Da sag nochmal jemand, man mĂŒsse groĂ investieren, um groĂ rauszukommen! Ein Beispiel, das uns zeigt: Manchmal reicht eine Kamera, ein Keller und gute Ideen. Kurz gesagt: Erfolgreiche Filme mĂŒssen nicht zwingend teuer sein. Das gilt ĂŒbrigens auch fĂŒr Videomarketing.
Der groĂe Unterschied: Von Hollywood bis Hochzeit
Jetzt fragst du dich vielleicht: âOkay, und was hat das alles mit meiner geplanten Videoproduktion zu tun?â
Nun, es gibt viele Arten von Videoproduktionen. Da wÀre der hochpreisige Hollywood-Blockbuster, Webvideos a la Shorts, Reels, TikToks und YouTube Long-Form mit Schwergewichten wie MrBeast. Ja, der Typ, der YouTube zu seiner persönlichen Goldmine gemacht hat.
Aber das ist nur der Anfang: Da wĂ€ren auch Imagefilme, die Firmen ins beste Licht rĂŒcken. Produktvideos? Klar, die, bei denen ein einfacher Toaster aussieht, als könnte er die Welt retten. Eventvideos halten deine besten Momente fest und Musikvideos verwandeln deine Lieblingssongs in visuelle Kunstwerke, und Werbespots? Die packen deine Botschaft in 30 Sekunden und sagen: âKauf mich!â.
Dann gibtâs noch ErklĂ€rvideos, die selbst den komplexesten Kram so simpel machen, dass wirklich bei jedem der Groschen fĂ€llt. Recruitingfilme, die dein Unternehmen als den coolsten Arbeitgeber der Welt prĂ€sentieren und natĂŒrlich Video-Kundenstimmen â echte Menschen, echte Begeisterung, und das Ganze ohne geskriptete Floskeln. Fast wie eine Netflix-Doku – echte Geschichten, die ans Herz gehen oder dich schlauer machen (manchmal beides).
Und last but not least: Hochzeitsfilme â fĂŒr die ganz groĂen GefĂŒhle. Aber keine Sorge, das ist eine andere Geschichte!
Du ahnst worauf ich hinaus möchte. Videoproduktion ist eben nicht gleich Videoproduktion. Deswegen ist die folgende Liste zwar interessant aber wenig aufschlussreich. Du kannst sie also getrost ĂŒberspringen:
Ăbersicht Kostenarten einer Videoproduktion
Personal und Gagen
- Gagen fĂŒr Hauptdarsteller, Statisten, Synchronsprecher
- Bezahlung des Regisseurs fĂŒr kreative Leitung
- Kosten fĂŒr Kameraleute, Beleuchter und Tontechniker
- Kosten fĂŒr Make-up, Haare, KostĂŒme
- Kosten fĂŒr Editoren, Coloristen, Toningenieure
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AusrĂŒstung
- Miet- oder Kaufkosten fĂŒr Kameras, Objektive, Stative
- Miete oder Kauf von Scheinwerfern, Softboxen, Reflektoren
- Mikrofone, TonaufnahmegerÀte, Kabel, Mischpulte
- Kosten fĂŒr den Einsatz von Drohnen fĂŒr Luftaufnahmen
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Location und Drehorte
- Studiomiete oder spezielle Orte (z. B. BĂŒros, Wohnungen)
- GebĂŒhren fĂŒr Genehmigungen an öffentlichen Orten
- Kosten fĂŒr den Aufbau und die Gestaltung von Sets
- Kauf oder Miete von GegenstÀnden, die im Film verwendet werden
Â
Reise- und Unterkunftskosten
- Kosten fĂŒr die Anreise des Teams und der AusrĂŒstung
- Hotelkosten fĂŒr das Team
- Miete von Fahrzeugen fĂŒr das Team, Transportmittel am Drehort
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Verpflegung (Catering)
- Verpflegung fĂŒr Darsteller und Crew wĂ€hrend der Drehtage
- Kleine Extras fĂŒr das Team wĂ€hrend der Pausen
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Postproduktion
- Kosten fĂŒr den Editor, Software und Schnittsysteme
- Anpassung der Farben fĂŒr den finalen Look
- CGI, Green Screen-Effekte, 3D-Animationen
- Nachbearbeitung des Tons, Mixing, Synchronisation
Â
Musik und Lizenzen
- Kosten fĂŒr den Einsatz von bestehender Musik
- Komposition und Produktion eigener MusikstĂŒcke
- Kosten fĂŒr die Nutzung von urheberrechtlich geschĂŒtztem Material (z. B. Musik, Archivmaterial)
- Erlaubnis zur Verwendung von Marken oder geschĂŒtzten Produkten im Film
- Kosten fĂŒr rechtliche VertrĂ€ge und Freigaben fĂŒr die Darsteller
Â
Versicherungen und Sicherheitsvorkehrungen
- Absicherung gegen UnfÀlle, BeschÀdigungen, Ausfallzeiten
- Kosten fĂŒr Sicherheitspersonal oder GesundheitsmaĂnahmen am Set
Â
Logistik und Transport
- Kosten fĂŒr den Transport von Kameras, Licht, Tontechnik
- Lagerung von AusrĂŒstung oder Requisiten zwischen den Drehtagen
Â
Technischer Support
- Kosten fĂŒr das technische Setup und den Support wĂ€hrend des Drehs und in der Postproduktion
- Speicherung und Sicherung der Video- und Audiodaten
Â
Marketing und Werbung
- Kosten fĂŒr die Erstellung von Werbetrailern
- Kosten fĂŒr die Promotion in sozialen Netzwerken
- TV-Werbung, Anzeigen in Print- und Onlinemedien
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Vertrieb und Veröffentlichung
- GebĂŒhren fĂŒr das Hochladen und die Verbreitung des Videos auf Plattformen (z. B. Vimeo, Wistia usw..)
- Kosten fĂŒr VorfĂŒhrungen in Kinos (falls relevant)
- Herstellung von physischen Kopien des Films
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Siehst Du? Garnicht mal so einfach mal eben die Kosten fĂŒr eine Videoproduktion aufzuzĂ€hlen. Ich versuch’s aber trotzdem mal, also einfacher:
Die drei relevantesten Kostentreiber fĂŒr eine Videoproduktion:
- Arbeitstage fĂŒr Vorbereitung, Dreh und Schnitt: Die gesamte Zeit, die fĂŒr die Pre-Production (Ideenfindung, Skripterstellung, Location Scouting), die eigentliche Produktion (Dreharbeiten) und die Post-Production (Schnitt, Farbkorrektur, Tonbearbeitung) benötigt wird.
- Anzahl an Personen: Die GröĂe des Teams, einschlieĂlich Regisseur, Kameraleute, Techniker usw., beeinflusst die Kosten erheblich. Ein gröĂeres Team bedeutet mehr Koordinationsaufwand und höhere Reise- und Verpflegungskosten.
- Erfahrung und QualitÀt: Die QualitÀt der Mitarbeiter (Erfahrung und Fachwissen) und des Equipments (Kameras, Licht- und Tontechnik) wirkt sich direkt auf die Produktionskosten aus.
Wenn du möchtest, kannst du jetzt Gagen auf TagessĂ€tze herunter brechen. Je nach Erfahrung liegen die fĂŒr normalsterbliche zwischen 700⏠und 1.500âŹ. Aber eigentlich open-end. Roger Deakins, einer der renommiertesten KameramĂ€nner (und mein persönlicher Held) soll einen Tagessatz von 30.000⏠haben. Klingt ungerecht. DafĂŒr hat er immerhin den (laut IMDb) best bewerteten Film der Welt in seiner Filmografie: âDie Verurteiltenâ – aber das wusstest du sicherlich. Bei Stars wie Leonardo Di Caprio gilt natĂŒrlich: Sky is the limit.
Wenn du jetzt (1.) Arbeitstage mit (2.)Anzahl an Personen und (3.) deren TagessĂ€tzen multiplizierst… VoilĂ !
Das war doch schon einfacher, oder? Zugegeben, Versicherungen, Lizenzen, Reisekosten uvm. sind noch nicht eingerechnet â aber Du hast jetzt eine gute Ausgangsbasis.
BTW: Wenn dir bei dem Gerede um Blockbuster und Filmstars nach Popcorn und Heimkino ist, hilft dir die IMDb Top 100-Liste bei der Suche nach dem perfekten Film.
Was kostet die Videoproduktion bei uns in Stuttgart?
Bei uns zahlst du nicht fĂŒr ein Team von 3.000 Menschen wie bei Avatar und auch nicht fĂŒr 237 Millionen Dollar Produktionskosten. Wir bieten dir professionelle QualitĂ€t ab 2.200 ⏠pro Produktion. (Gilt fĂŒr 2024). Klingt fair? Um ehrlich zu sein: Das hĂ€ngt natĂŒrlich vom Aufwand ab. Sollten wir jedoch den nĂ€chsten Avatar fĂŒr dich drehen, mĂŒssen wir definitiv noch einmal verhandeln! Aber keine Sorge, der rote Teppich ist dann inklusive.
Was du von uns erwarten kannst: Mit uns bekommst du keinen 0815-Film, sondern etwas wirklich Kinoreifes â inklusive Oscar-Vibes. Wir lassen dich nicht im Regen stehen. Keine unnötigen Kosten, keine versteckten Extras, nur groĂartige Videos. Und das in und um Stuttgart, mit AusflĂŒgen nach Hamburg, Frankfurt oder wohin dein Video uns fĂŒhrt.
Wenn du also die beste Videoproduktion in Stuttgart suchst, die dir einen Avatar fĂŒr dein Budget produziert (oder zumindest einen verdammt guten Film), dann bist du hier genau richtig. KinoschlagermĂ€Ăig, aber ohne die Milliarden-Kosten. Lass uns gemeinsam etwas GroĂartiges erschaffen â und wenn Du noch keine Video-Kundenstimmen hast, sollten wir damit starten.
Ready for Action?
Jetzt bist du dran: Schreib uns, ruf uns an, oder schick uns eine Brieftaube â Hauptsache, wir kommen in Kontakt. Deine perfekte Video-Kundenstimme wartet schon auf dichâ und ich freue mich darauf, sie zu abzudrehen. AAAND Action!